Anträge für 2018 bis zum 08.01.2018 einreichen

Projektträger können sich für das Jahr 2018 mit Ihren Vorhaben bewerben. Der erste Begleitausschuss tagt dazu Ende Januar. Wenn die Mittel nicht ausgeschöpft werden, wird es eine zweite Antragsrunde geben.

Ziel der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Oberhavel ist es, durch die Förderung von demokratieorientierter Bildung und Teilhabe eine demokratische und weltoffene Kultur im Landkreis zu stärken, rechtsextreme Tendenzen zurückzudrängen und demokratiefeindlichen Verhaltensweisen entgegenzuwirken. Dafür wurde das Handlungskonzept 2017 überarbeitet und neue Schwerpunkte gesetzt.

Für 2018 werden folgende Ziele in den Fokus gerückt:

1 Im Landkreis Oberhavel werden Projekte unterstützt, die das Konzept Lokaler Bildungslandschaften als Ansatz demokratieorientierter Bildungsvernetzung in den Blick nehmen. In diesem Rahmen sollen neue Formate demokratischer Beteiligung und Auseinandersetzung gefördert und erprobt werden, die die Vernetzung von Akteuren formaler, nicht formaler und informeller Bildungsprozesse in den Fokus nehmen.

2 Im nördlichen ländlich geprägten Raum des Landkreises sollen ausgehend von regional ermittelten Bedarfen situations- und themenspezifische Angebote entwickelt werden. Dabei stehen die Erprobung neuer Formate der Vernetzung und Beteiligung im Fokus. Die Themen Demokratie, Mitbestimmung und Beteiligung sollen erlebbar werden.

3 Lokale historisch-politische Erinnerungsarbeit im Landkreis Oberhavel soll schwerpunktmäßig gefördert werden. Projekte, die historisch-politische Bildung mit Kinder- und Jugendlichen, wie auch generationenübergreifende Projekte initiieren können gefördert werden. Dabei ist die Kooperation mit den im Landkreis ansässigen Gedenkstätten anzustreben.

4 Die Förderung von Diversität ist Querschnittsaufgabe in den Projekten und Angeboten der Partnerschaft für Demokratie. Gefördert werden sollen Projekte, die die Beteiligung und Begegnung von unterschiedlichen Menschen (Menschen mit Beeinträchtigungen/Behinderungen, Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen mit unterschiedlichsten Lebensentwürfen) fördern und Berührungsängste abbauen.

Für Projekte, die sich im Bereich der Jugendbeteiligung einordnen, gibt es die Möglichkeit, sich bei dem Jugendfond zu bewerben.

Vor der Antragsstellung wird eine Kontaktaufnahme empfohlen! Kontakt

Die Anträge müssen bis zum 08.01.2018 per Email und postalisch beim Fachbereich Jugend eingehen.

Das Antragsformular finden Sie hier. Die ausführliche Ausschreibung hier.

Ich wünsche allen einen erholsamen Jahreswechsel und viel Mut und Tatendrang im neuen Jahr.